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Rekordsommer 2019: Diese Uhrenarmbänder sollten Sie tragen

Der Sommer 2019 hat einen neuen Hitzerekord aufgestellt. Es gilt: Je luftiger die Kleidung ist, desto besser lassen sich die extremen Temperaturen ertragen. Auch für das Handgelenk gibt es sommertaugliche Lösungen, mit denen die Uhr am Arm auch bei über 30 Grad Spaß macht. Lesen Sie weiter und lernen Sie die besten Uhrenarmbänder für den Sommer kennen.

Ein Hitzerekord nach dem anderen

Nach einem verhaltenen Sommerstart scheint es, als hätte der Sommer Nachholbedarf: In den letzten Tagen und Wochen erleben wir einen rekordverdächtigen Hochsommer. Erstmals seit Beginn der Wetteraufzeichnungen wurde in Deutschland – genauer gesagt in Lingen in Niedersachsen – die 42-Grad-Marke geknackt. Auch andernorts wurden 40 Grad und mehr gemessen.

Überzeugte Uhrenträger können ihrer Leidenschaft auch in den heißesten Wochen des Jahres nachgehen, wenn sie das passende Armband besitzen. Denn es gibt nicht nur sommerliche Kleidung und Sommeruhren (insbesondere wasserdichte Uhren), sondern auch sommertaugliche Uhren-Armbänder.

NATO-Bänder: Der Sommer-Klassiker

Wenn es darum geht, welches Armband sich am besten für den Sommer eignet, dann sind NATO-Bänder meist ganz weit vorne dabei. Ihren Ursprung haben NATO-Bänder im britischen Militär, für das sie in den 1970er Jahren entwickelt wurden. Der Name stammt von der Nordatlantik-Organisation NATO, die sämtlichem militärischen Equipment spezifische Lagernummern zuweist (für die Bänder: NATO-Lagernummern NSN 6645-99-124-2986 und 6645-99-527-7059).

Die charakteristischen Durchzugsbänder bestehen aus ballistischem Nylon. Das Material ist zwar wenig saugfähig, trocknet aber schnell und ist darüber hinaus schmutzabweisend und leicht. Zudem lassen sich die Bänder komfortabel wechseln, da sie zwischen den Federstegen durchgezogen werden. Da es die Bänder in allen möglichen Farbvarianten gibt, lässt sich leicht ein wenig Abwechslung in den Uhrenalltag bringen.

Rubber-Straps für Taucheruhren

Die meisten Taucheruhren werden an Metallbändern ausgeliefert. Wer etwas Abwechslung sucht, kann zu Rubber-Straps greifen: Die Bänder sind wasserabweisend und geben der Uhr einen etwas eleganteren Touch, da das Erscheinungsbild der Uhr dem „Leder-Look“ ein wenig ähnelt. Da Rubber-Straps prädestiniert für den Einsatz im Wasser sind, passen sie optisch am besten zu Taucheruhren (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Achten Sie bei der Wahl des Kautschukbandes auf die Qualität: Weniger hochwertige Kautschuk-Bänder sind nicht geruchsneutral, zudem darf die Unterseite des Bandes nicht glatt sein, da die Uhr sonst – gerade im Sommer – auf dem Handgelenk hin- und herrutscht. Besser ist es, wenn das Band perforiert (wie beim Breitling Ocean Racer Strap) oder innen geriffelt ist. Ein Beispiel für eine perfektes Rubber-Strap ist die Patek Philippe Aquanaut. Die Uhr samt ihrem Band verbindet Eleganz und Sportlichkeit mit äußerst angenehmen Tragekomfort.

Metall geht immer

Seit Jahren sind Sportuhren auf dem Vormarsch. Kein Wunder, dass die Quote der Uhren mit Stahlband entsprechend hoch ist. Stahlbänder haben zudem zahlreiche Vorteile: Der Verschleiß von Metallbändern ist praktisch nicht vorhanden, die Bänder sind widerstandsfähig, korrosionsbeständig und völlig unproblematisch bei Kontakt mit Wasser. Eine oft vergessene Alternative zu den herkömmlichen Stahlbändern bieten Mesh- oder Milanaise-Armbänder: Die feingliedrigen Metallarmbänder stammen aus den 1930ern und hatten ihre Renaissance in den 1960er Jahren. Die Breitling SuperOcean Heritage beweist, dass auch eine aktuelle Sportuhr gut am Milanaise-Armband aussehen kann. Dank der feingliedrigen Bauweise sind der Tragekomfort sowie die Luftdurchlässigkeit besonders gut.

Perlon-Bänder werden unterschätzt

Jeder kennt Perlon-Bänder: In Schwimmbädern befestigen wir die Spindschlüssel mithilfe von Perlon-Bändern an unseren Handgelenken. Spätestens seit der Lancierung der Nomos Ahoi im Jahr 2013 sind die gewebten Nylon-Bänder auch in der Uhrenwelt bekannt. Perlon-Bänder haben zahlreiche Vorteile: Sie sind luftig, nahezu stufenlos verstellbar und können schnell gewechselt werden, da es sich um Durchzugsbänder handelt. Zudem werden diese im Gegensatz zu NATO-Bändern einlagig eingefädelt, sodass sie sich um einiges flacher tragen lassen. Bei der Wahl von Perlon-Bändern sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es viele günstige Angebote gibt und die Verarbeitungsqualität dieser Bänder – und insbesondere der Schließen – dementsprechend einfach ist.

Nutzen Sie Lederbänder besser im Winter

Eines vorweg: Die Wahl des perfekten Sommerbandes ist natürlich Geschmackssache. Natürlich sind Lederbänder ungemein charmamt. Inzwischen gibt es eine schier unendliche Vielfalt an Lederbändern für sämtliche Uhren, von groben Kalbslederbändern im Vintage-Look bis zu eleganten Armbändern aus Alligatorleder. Oder mit anderen Worten: von Panerai bis zu Patek Philippe.

Dennoch hat Leder einen entscheidenden Nachteil: Es handelt sich um ein Naturprodukt, das durch Schweiß angegriffen wird und einen Eigengeruch entwickeln kann. Das Tragen von Lederbändern im Hochsommer führt dementsprechend zu einem schnelleren Verschleiß.

Wer auch im Sommer nicht auf Lederbänder verzichten will, der kann sich seine Entscheidung etwas angenehmer machen: Einige Armbänder aus Leder sind mittlerweile mit wasserbeständigem Kautschuk auf der Innenseite ausgestattet, sodass sich das Band deutlich angenehmer tragen lässt. Als Alternative bieten sich perforierte Lederarmbänder an (bekannt als Rallye- oder Racing-Armbänder), da diese ein wenig atmungsaktiver sind.

Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten, den Sommer mit einer Uhr am Handgelenk komfortabel zu gestalten. Was die Optik anbelangt, gelten wie immer lediglich die Grenzen des persönlichen Geschmacks, wobei Perlon-Bänder nach meinem persönlichen Dafürhalten die ansprechendste Alternative zu Lederbändern darstellen. Wenn Sie noch nie ein Perlonband ausprobiert haben, dann sollten Sie dies in diesem Sommer unbedingt tun. Der Hochsommer ist die ideale Zeit dafür und Perlon-Bänder bieten so viele Vorteile, dass man diese einfach einmal ausprobiert haben muss.

Nils Rau
Nils Rau

An upholder of justice in the world, our German editor Nils is a judge by profession, and a luxury watch enthusiast by passion. Much of his free time is dedicated to wristwatches by exploring watch blogs and online magazines, as well as keeping an eye out on the timepiece stock exchange market. His articles focus on brands, trends, as well as the philosophical questions within the world of fine watches.

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