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Der Große Preis von Australien: Rolex in der Pole-Position

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Mit dem Start der neuen F1-Saison in Australien, verwandelt sich Melbourne wieder in eine pulsierende Stadt des Motorsports. Rolex ist der Hauptsponsor, aber es ist nicht das erste Mal, dass sich die Marke in den letzten Jahren und in ihrer über 100-jährigen Geschichte an Rennveranstaltungen beteiligt.

Für Rennsport-Fans ist der Winter endlich vorbei. Die neue Formel-1-Saison startet diese Woche mit dem legendären australischen Grand Prix in Down Under. Nach der Winterpause werden sich die 20 Fahrer, zu denen Giganten wie Weltmeister Lewis Hamilton sowie mehrere vielversprechende Nachwuchskräfte gehören, im atemberaubenden Albert Park in Melbourne messen. Die viertägige Veranstaltung beginnt am 14. März und endet mit dem großen Rennen am Sonntagnachmittag.

Während Formel-1-Fans gespannt sind, ob Sebastian Vettel seinen Sieg beim Großen Preis von Australien 2018 verteidigen kann, interessiert sich die Uhrenbranche vor allem für die Rückkehr von Rolex als Titelsponsor. Mit der „Krone“ verbindet man eine lange und berühmte Geschichte im Rennsport und bereits zum siebten Mal in Folge tritt Rolex als Hauptsponsor in Australien auf. Und damit nicht genug: Rolex wird auch den Großen Preis von Großbritannien in Silverstone im Juli sponsern.

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Rolex zeigt jedoch nicht nur bei diesen beiden Großveranstaltungen Flagge, sondern hat sich auch als Global Partner und Official Timepiece der gesamten F1-Saison 2019 verpflichtet. Diese Rolle erfüllte Rolex bereits 2013. Zu den bisherigen Hauptsponsoren der F1 gehörten TAG Heuer und Longines. TAG und andere führende Sportuhrenmarken von Hublot bis Richard Mille fungieren weiterhin als wichtige Partner für einzelne Rennteams – was Rolex zu vermeiden scheint, vielleicht um unnahbar oder unparteiisch zu wirken.

Natürlich ist die Formel 1 nur ein Teil der langen Rennfahr-Geschichte von Rolex, die wahrscheinlich in den 1930er Jahren begann, als Sir Malcolm Campbell mit einer Rolex am Handgelenk den Geschwindigkeitsrekord brach und der erste Fahrer wurde, der in seinem Wagen Blue Bird die 300-km/h-Grenze durchbrach. Heute unterstützt das Unternehmen weiterhin große Motorsportveranstaltungen wie das 24-Stunden-Rennen von Le Mans oder das Goodwood Revival und unterhält Partnerschaften mit Rennsport-Ikonen wie Jackie Stewart, Mark Webber und Tom Kristensen.

Das mit Abstand größte Kapitel in der Rennsport-Geschichte von Rolex ist die enge Verbindung zur Daytona-Rennstrecke, die 1959 begann. Rolex ist seit 1991 Titelsponsor des 24-Stunden-Rennens von Daytona (“Rolex 24 at Daytona”), die Marke war aber bereits 1962 offizieller Zeitnehmer der berühmten Strecke in Daytona Beach, Florida und verlieh der von Rolex 1963 eingeführten Uhr – der Cosmograph Daytona – ihren Namen. Die Daytona ist die einzige bedeutungsvolle Uhr von Rolex, die dem Rennsport gewidmet ist – ihr Erbe aber zählt zu den größten aller Sportuhren in der Geschichte. Das Design ist einfach ikonisch und bis heute fast unverändert geblieben.

John Wallis
John Wallis

Living and working in London, John has been writing about watches since graduating university. He got his start at SalonQP, London's finest watch show, where he was inspired by the breadth and creativity of the modern industry. His fascination with mechanical horology has only grown from there.

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